Zeilen-Portal

Es ist in Deutschland meist schief gegangen, wenn „die“ Intellektuellen „das“ Volk zum Nachdenken bringen wollten.
Der Deutsche mag den „Geist“ nicht, zumindest nicht zu viel davon, Nietzsche hat dazu einiges Erhellendes geschrieben.
Es ist die Schwäche der Intellektuellen zu glauben, dass doch, darüber reden und diskutieren, genügen müsste. Das ist der Elfenbeinturm, in dem sie leben.
Sie werden ihn nie verlassen, deshalb nennt man sie ja „Intellektuelle“.

Man muss die Lage und die Diskussion soziologisch sehen: als System, in dem jeder seine Rolle hat. Die Rolle der Gelehrten ist, an die Vernunft zu mahnen.
Das ist so und ist wichtig, im Kontext einer Konsensbildung.
Ich habe den Artikel nicht gelesen, den die gute Frau Zeh – sie weiß immer auf sich aufmerksam zu machen – und andere geschrieben haben. Ich denke nicht, dass ich das muss, die Position ist pauschal: Wir müssen reden, es sind doch alle ein wenig…

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