und zweitens als man denkt! (Wilhelm Busch)  Diese Erfahrung habe ich in den letzten Wochen auch gemacht. Der geneigte Leser wird sich vielleicht an meine vollmundige Ankündigung erinnern, hier während meiner Umzugs-, Renovierungs- und Umbauzeit – eingeschränkt aber doch regelmäßig – weiter den einen oder anderen Beitrag zu schreiben. Das Ergebnis: Versagen auf ganzer Linie!

Es freut mit umso mehr, dass der Kontakt zu vielen meiner geschätzten Blogbesucher dennoch nicht ganz abgerissen ist. Herzlichen Dank dafür!

Nun für alle Interessierten einen kurzen Zwischenstand:

Der Umzug und die Renovierung der alten Wohnung liegen natürlich längst hinter mir, und in der neuen Wohnung ist zumindest ein erträglicher, bewohnbarer Zustand erreicht. Alle weiteren Wünsche und Feinheiten müssen zurückstehen bis zum Ende August, wenn die erste Phase des Dachausbaus abgeschlossen sein wird. Also rechtzeitig zum Schulstart meiner Geminis
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und zum geplanten Start meiner Agentur im September. Bis dahin heißt es noch fleißig schuften und schwitzen. Zwar sind Deckendurchbruch, Abrissarbeiten, Einbau der Treppe und eines großen Dachfensters, sowie die Dämmung und das Setzen der Zwischenwände für die 2 neuen Kinderzimmer und das kleine Bad weitgehend abgeschlossen, aber Elektroinstallation, die Verlegung der Heizungs-, Wasser- und Abwasserrohre, Verlegung des Trockenestriches und des Bodenbelages, Einbau der Türen, etc., etc., erfordern noch eine Menge Einsatz.
Manchmal wird mir schon ein bissl schwindlig bei dem Gedanken daran, was ich mir als handwerklicher Vollamateur da so alles vorgenommen habe. 

Bayram2 Glücklicherweise gibt es Freunde die mich mit Ratschlägen und fehlenden Werkzeugen versorgen und einen Freund, der sich immer wieder, Stunden um Stunden, mit seinem Geschick, seinen handwerklichen Fähigkeiten und seiner Kraft auf dieser Dauerbaustelle einbringt.

 

Neben der Erfahrung, dass ich durch meinen Glauben eine großartige Adresse für Klagen, Seufzen und Bangen habe, eine mächtige Instanz für Bittgesuche, Anträge und Beschwerden, sowie einen Ansprechpartner für Danksagungen jeglicher Art (manchmal auch in gesungener Form auf der Leiter), von dem mir immer wieder Ermutigung geschenkt wird, habe ich auch noch eine ganz besondere Erfahrung in Bezug auf die Freundschaft gemacht. Ich möchte das mal mit den Worten des Schriftstellers Peter Bamm beschreiben:

Einem Kameraden hilft man. Einem Kollegen misstraut man. Mit einem Freunde ist man albern.

Bei den Temperaturen, die in der letzten Zeit vorherrschen und insbesondere bei Ausbauarbeiten unterm Dach spürbar werden, sind die Scherze und Albernheiten mit einem guten Freund sozusagen das Schmerzensgeld des Lebens und eine gute Motivationsquelle. Außerdem hilft eine gewisse Albernheit dabei, die Zipperlein, die Alter und ungewohnte Tätigkeiten mit sich bringen, großzügig zu übersehen.
Ein Aspekt der Freundschaft, den zu erleben ich jedem wünsche 🙂

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