Max Planck führte die Konstante h (von Hilfsgröße) im Jahr 1900 zunächst nur als Hilfsmittel zur Lösung des Problems der Strahlungsverteilung schwarzer Körper (auch bezeichnet als Schwarzkörperstrahlung oder Hohlraumstrahlung) ein. Ihr Vorhandensein im quantenphysikalischen Formalismus bringt zum Ausdruck, dass es nur dann eine Wechselwirkung zwischen zwei Systemen geben kann, wenn sie etwas austauschen. Dieses Etwas kann nicht beliebig klein gemacht werden.

Dem geneigten Leser, so er nicht gerade Physiker oder ein begeisterter  Anhänger sonstiger Naturwissenschaften ist, mag es vielleicht ein wenig seltsam erscheinen, dass sich jemand, an einem ganz normalen Dienstagmorgen, gegen 8:00 Uhr früh, mit Fragen der Quantenphysik beschäftigt. Nun, ich bin gelegentlich ein bissl seltsam und deshalb tue ich so etwas. In Kürze beginnt wieder der – zur Zeit täglich anstehende – anstrengende Einsatz beim Dachausbau über der Wohnung meiner Zwillinge und ihrer Mutter. Die Zeitspanne vorher, zwischen dem ersten Kaffee und der Abfahrt zur Baustelle, nutze ich meist für einige Gedanken aus dem guten Buch, für die Kommunikation mit meinem Schöpfer und – damit der Kopf nicht zu kurz kommt – für das Nachsinnen über interessante Phänomene aus Wissenschaft und Philosophie.

Konstante h Nach der heutigen Beschäftigung mit Zusammenhängen zwischen Zeit und Raum und dem x-ten Versuch, mich diesen über die Wege der quantenphysikalischen Grundlagen und der Philosophie zu nähern, habe ich, wie meist in den Morgenstunden, noch ein wenig in meiner Blog Roll gestöbert.

Tosani BlogDabei ist mir der neue Artikel von Mario Tosani (Twitterern als @Tosani bekannt) aufgefallen. Der Artikel hat den schönen Titel:
Wer sich keine Zeit für seine Freunde nimmt, dem nimmt die Zeit die Freunde. (russische Weisheit)

Wie immer in exzellenter Sprache und eindrücklichen Worten, schreibt Mario Tosani über Dinge aus denen wir Kraft schöpfen und Dinge, die uns Kraft kosten. Mit einem kleinen, amüsanten Video, stellt er die Bedeutung der Freundschaft heraus und wie wichtig es ist, sie zu pflegen.

Mir kam, beim Lesen des Artikels, der Gedanke, dass es wohl auch in der Beziehung zwischen Menschen, vornehmlich in Beziehungen freundschaftlicher Art, so etwas wie eine “Konstante h” (Hilfsgröße) gibt. Auch zwischen Menschen kann es nur eine Wechselwirkung geben, wenn sie etwas austauschen. Und dieses Etwas kann nicht beliebig klein gemacht werden!

Mein Fazit: Auch wenn ich zur Zeit sehr eingespannt bin und meine Online-Aktivitäten stark einschränke, ein wenig Austausch zwischen den “Systemen”, sprich, zwischen meinen geschätzten Lesern und mir, sollte doch von Zeit zu Zeit stattfinden. Damit die “Wechselwirkung” erhalten bleibt und sich weiter fortsetzt.

Ich wünsche allen Lesern eine erfolgreiche, gesegnete Woche!

 

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