Gerade habe ich diesen Eintrag auf JakBlog gelesen. Da ich mich zu einem gut Teil in dieser humorvollen, launischen Reflexion des “digitalen Lebens” wiederfinde, hier ein Ausschnitt zum “Anfüttern” (Angler wissen, was gemeint ist!):

Das Elend begann am Samstag und es begann bei Twitter.

Irgendjemand hatte einen Tweet abgesetzt, dass er jetzt auch bei posterous.com zu finden sei. Auf 140Zeichen passt ja nicht so rasend viel, aber man konnte zwischen den Zeichen den digitalen Imperativ mitlesen: Wenn du nicht auch bei Posterous  bist, bist  du wahrscheinlich bald ein digitaler Niemand. Man kann einen solchen Imperativ in der digitalen Welt übrigens ziemlich schnell auch aus anderen Dingen extrahieren. Wenn beispielsweise ganz viele Twitterer Links posten, die zu Posterous führen. Dann merkt man: Oha, neuer Trend im Anmarsch. Sei besser dabei. Vor allem dann, es die Meinungsmacher und Marktführer in Sachen neue Trends sind, die sowas posten. Denen läuft dann häufig die ganze Gemeinde hinterher, ist furchtbar stolz darauf — und man fragt sich dann im Stillen gelegentlich, was eigentlich in Digitalien (ha…ich hasse diesen Begriff!) so viel anders ist als in der von uns so verpönten analogen Welt. Wir teilen ja sogar die Blogger in A- bis E-Kategorien ein und eigentlich warte ich schon lange auf eine griffige Definition des A-Twitterers. Geht der dann ab 10.000 Followern los oder schon eher? Unlängst hat übrigens jemand ein Bild gepostet: ICH und Sascha Lobo! Dass er nicht dabei den Daumen nach oben in die Kamera reckte, war alles. Ob die auch getragene Unterwäsche von Digitalhelden sammeln? Oder wenigstens Hanuta-Sammelbildchen?

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