In einer großen amerikanischen Stadt lebte ein Mann, der seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Hot Dogs am Straßenrand verdiente. Seine Ohren waren nicht besonders gut und deswegen hörte er nie Radio. Auch seine Augen waren nicht sehr gut und darum las er nie Zeitung und schaute nie fern. 

Aber seine Hot Dogs waren wirklich gut und er stellte deshalb Reklameschilder auf, um dies den Leuten mitzuteilen. Immer mehr Menschen wollten seine leckeren Hot Dogs. Der Verkauf nahm enorm zu, so dass er immer mehr Hot DogWürstchen bestellen musste und bald kaufte er einen größeren Herd. Schließlich brauchte er einen Helfer und fragte seinen Sohn, der an der Universität studierte, um Rat. Als der Sohn von den Plänen seines Vaters hörte, schlug er die Hände über den Kopf zusammen und rief: "Vater hast du denn nicht Radio gehört? Hast du nicht ferngesehen? Wir sind mitten in einer riesengroßen Wirtschaftskrise! Alles geht vor die Hunde...".

Der Vater sagte daraufhin zu sich selbst: "Mein Sohn geht auf die Universität. Er liest Zeitung, er hört Radio, er schaut fern – er wird es ja wissen."Krise
Also reduzierte er seine Bestellungen, nahm seine Reklameschilder herein und sparte sich die Mühe, seine Hot Dogs großartig anzupreisen. Praktisch über Nacht brach sein Geschäft zusammen. Einige Tage später sagte der Vater zu seinem Sohn: "Du hattest recht. Wir befinden uns wirklich in einer gewaltigen Wirtschaftskrise."

(Quelle unbekannt)

Eine weitere kleine, wahre Geschichte:

Gegen Anfang des Jahres 1930 beschloss ein einfacher, italienischer Weinbauer, in die USA auszuwandern. Sein Weg führte ihn nach Kalifornien und das milde Klima dort weckte in ihm den Wunsch, ein Weingut aufzubauen. Mit viel Optimismus und Elan machte er sich an die Arbeit. Aus diesem Weingut wurde im Laufe der Jahre ein großes Unternehmen, das vorzügliche Weine an Kenner und Restaurants auf der ganzen Welt liefert. Heute ist es eines der namhaftesten Unternehmen der Branche.Weingut Kalifornien
Als der Unternehmensgründer später in einem Interview einmal gefragt wurde, ob ihm damals, beim Aufbau seines ersten Weingutes, die herrschende Weltwirtschaftskrise denn keine Angst gemacht habe, antwortete er lächelnd:”Wissen sie, ich konnte damals die englische Sprache nicht sonderlich gut. Zeitunglesen war mir deshalb nicht möglich. Ich habe gar nicht gewusst, das Weltwirtschaftskrise ist.”

(Quelle: Markus Behles)

Dies beiden kleinen Beispiele stehen stellvertretend für unsere mögliche Haltung zu der zukünftigen, wirtschaftlichen Entwicklung.

Die Bibel gibt uns dazu in den Sprüchen einen guten Rat: Spr 4,23 Was ich dir jetzt rate, ist wichtiger als alles andere: Achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie beeinflussen dein ganzes Leben! (Hoffnung für Alle) So sehr ich den professionellen Positiv- und Possibility- Denkern auch mitunter misstraue – meine Erfahrung sagt mir, dass viele Entwicklungen in meinem Leben immer auch mit meiner Erwartungshaltung, meinen Gedanken und Gefühlen eng verknüpft waren. Ich wünsche allen für die kommenden Wochen und Monate Gute Gedanken und den Inneren Frieden, der höher ist als alle Vernunft.

 

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4 Kommentare zu „Die Wirtschaftskrise..

  1. Sehr schöne Beispiele. Danke!

    Ich bin sogar überzeugt, dass diese Wirtschaftskrise, damit zusammenhängt, dass wir nach zwei Weltkriegen immer noch nicht gemerkt haben, dass der Mensch göttlich und okay ist und wir deswegen weiter dabei sind uns gegenseitig die Würde abzusprechen.

    Ich habe einmal eine Weile in einem Kloster gelebt und da war das wichtigste das Lob Gottes. Wir sollten uns ganz einfach bekehren und das Lob des Menschen und das göttliche und kreative in ihm anzuerkennen und Wert zu schätzen.

  2. Think positive ist sicher biblisch und christlich gedacht. Gegenseitige Achtung und vielleicht wie es Hermann van Veen so wunderschön singt:
    „Ich hab ein zärtlches Gefühl für jeden Menschen, der völlig wehrlos lieben kann.“
    Das habe ich auch – ich wünsche uns allen ebenfalls Frieden, der höher ist als alle Vernunft.

  3. Sorry, ich habe Hermann van Veen nicht ganz richtig zitiert.
    Er singt wohl im Lied: „Ich hab ein zärtliches Gefühl für jeden Menschen. Wenn er nur vollkommen wehrlos lieben kann.“
    Es gefällt mir so gut zu einer meiner Lieblingsstellen der Bibel: 1. Kor. 13.
    Wenn wir die vielen Untugenden, die dort beschrieben sind, ablegen können, kommen wir zu guten Gedanken und innerem Frieden wie es in Sprüche oder auch in der Bergpredigt geboten ist.

    „Wer auf den rechten Weg will, muss durchaus durch sich selbst hindurch.“
    schrieb schon der Dichter Wilhelm Busch.

    Man muss vermutlich auch durch die eigene Angst hindurch.

    Hilde Domin schrieb:
    Die schwersten Wege werden allein gegangen.
    Die Enttäuschung, der Verlust,
    das Opfer sind einsam.
    Alle Vögel schweigen.
    Man hört nur den eigenen Schritt,
    den der Fuß noch nicht gegangen ist,
    aber gehen wird.
    Stehenbleiben und Umdrehen hilft nicht.
    Es muss gegangen sein.

    (Hilde Domin)

    Bis man aufsehen kann,
    Sonnenstrahlen im Gesicht spürt
    und die Vögel wieder singen hört.
    Herzlich, mar.

  4. …wie wahr!

    Mir fält zu diesem Themenkomplex immer die Geschichte ein, wo ein Mann, der über Nacht in einem Gefrierwagen eingeschlossen war, darin erfroren ist, obwohl die Temperatur völlig im Normalbereich lag, weil das Gerät gar nicht eingeschaltet war!…

    Wir sollten uns wirklich mehr für die Liebe Gottes erwärmen und so vielleicht doch zu professionellen Positiv-Denkern werden…
    😉

    Gruß + Segen
    Bento

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